Reisefotografie – Deine perfekte Urlaubserinnerung

Reisefotografie – Deine perfekte Urlaubserinnerung

Ein Urlaub ist die Gelegenheit, wo so ziemlich jeder zur Kamera greift. Sei es per Smartphone, Kompaktkamera oder eben die Spiegelreflexkamera. Man möchte die vielen tollen Momente möglichst authentisch einfangen, damit man sich anhand der Reisefotos später wieder zurück an die Zeit und den schönen Ort träumen kann.

Auch ich nehme in meinen Urlaub immer mindestens eine Kamera mit und dokumentiere all die schönen Augenblicke. Wie auch Du zu Deiner schönsten Urlaubserinnerung kommst, habe ich für Dich in diesem Artikel zusammengefasst. Als Beispiel zeige ich Dir hier einen Einblick in meine Reisefotos von meiner Reise in die grüne Rhön. Dort war ich 3 Tage in einem einzigartigen Hotel mit mehreren Restaurants und sogar einer hauseigenen Metzgerei: im Hotel Leist Sonne Engel *.

 

Diese Punkte solltest Du für Deine Urlaubsfotos beachten:

 

Die richtige Kamera

Diese Frage stellt sich meistens vor einem Urlaub. Welche Kamera soll man denn nun mitnehmen? Ich mache es so, dass ich zwei Kameras dabei habe – und noch mein iPhone, mit dem ich ebenfalls Fotos machen kann. Wieso so viel? Nun, ich mache gerne zwischendurch Fotos mit meiner Spiegelreflex (Canon EOS), nur ist mir die Kamera manchmal zu groß und zu schwer zum mitnehmen. Und bevor ich dann gar kein Foto mache, habe ich dann entweder eine Kompakt-Kamera dabei (Sony RX100) oder eben mein Smartphone. Mit der Sony kann ich in so ziemlich allen Lichtverhältnissen gute Fotos machen. Sie ist leicht und schnell zur Hand. Wogegen ich mein iPhone möglichst nur bei guten Lichtverhältnissen einsetze, dann aber eben noch schneller eine schöne Momentaufnahme gemacht habe.

Wenn Du nur mit minimalem Gepäck unterwegs bist, und nicht eine extra Kamera-Tasche mitnehmen möchtest, solltest Du also eine gute Kompaktkamera dabei haben. Die große Spiegelreflex bieten zwar mehr Möglichkeiten, ist aber nicht immer die beste Lösung. Ich habe sie dabei, wenn ich gerne bewusst Fotos machen und mir auch alle Freiheiten in der Kameraeinstellung lassen möchte. Mit dem Smartphone allein habe ich zu wenig Möglichkeiten, aber für ein schnelles Erinnerungsfoto reicht es durchaus.

 

Orte und Essen

Jetzt geht es darum, was man im Urlaub fotografieren sollte, damit man später viele schöne Erinnerungen hat. Für mich sind das zwei ganz wichtige Dinge – Orte und Essen. Ich will Momentaufnahmen von Orten, an denen ich war, damit ich mich direkt wieder zurückerinnern kann. Für mich waren das in der Rhön bspw. das schwarze Moor oder der Weg zur Milseburg. Das waren wirklich tolle Orte, die ich gerne nochmal auf einem Foto anschaue und die ich gerne Freunden und Familie zu Hause zeigen möchte. Dabei kann es schön sein, Aufnahmen ohne andere Menschen drauf zu machen, oder bewusst Personen als Fotomotiv in eine Umgebung mit einzubeziehen. Gerade bei Urlauben in fremden Ländern kann das ganz interessant sein.

Neben Orten erinnere ich mich persönlich gerne immer an das Essen – machen wir alle doch meistens gerne. Ich bin eben ein Gourmet und ich liebe gutes Essen. Also weshalb nicht das traumhafte Abendessen fotografieren? Ich bin da mittlerweile recht schmerzlos geworden und packe im Restaurant immer meine Kamera aus, um ein paar Erinnerungsfotos zu machen. Ich könnte wohl bereits einen kulinarischen Reiseführer durch Deutschland und Japan veröffentlichen bei den Mengen an Essenfotos.

 

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Das musst Du bei der Motivauswahl beachten

Bei Deinen Urlaubsfotos solltest Du darauf achten, dass Du nicht bloß Fotos mit einem großen Bildausschnitt hast. Also Fotos auf denen ganz viel zu sehen ist. Solche Fotos solltest Du möglichst nur für Landschaftsaufnahmen machen. Da kommt es darauf an, möglichst viel von der Umgebung zu zeigen. Bei Deinen restlichen Fotos ist es dagegen besser, eher kleine, bewusst gewählte Ausschnitte zu zeigen. Du willst die kleinen und größeren Dinge zeigen, die Dein Urlaubserlebnis so besonders gemacht haben. Also mache bei Deinen Fotos auch nur so kleine Ausschnitte, dass nur das wichtigste auf Deinem Foto zu sehen ist. Im Grunde sind das die Grundprinzipien zur Bildgestaltung, die ich auch in meinem kostenlosen Onlinekurs zusammengefasst habe.

Für mich waren dies die kleinen Details wie ein Blick auf das Dessert, die Auswahl beim Brettchen-Frühstück, der Zimmerschlüssel oder der Picknick-Rucksack. Wenn ich die Fotos sehe, bekomme ich direkt gute Laune, weil ich dabei an das perfekte Abendessen im Restaurant Engel, das geniale Design im Hotel, das sich durch alles durchgezogen hat, oder den vom Azubi liebevoll gepackten Leist-Style Picknick-Rucksack denken muss. Solche Details machen Deine Reise besonders – also halte sie auch fest.

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Vergiss nicht Fotos von Dir und Deinen Lieben

Ganz besonders wichtig bei Deinen Urlaubsfotos: Denke auch daran Fotos von Dir und Deinen Lieben zu machen! Oft vergisst man nämlich gerade die zu fotografieren, mit denen man auf Reisen ist. Oder Du schaffst es nie auf die Fotos, weil Du immer derjenige bist, der fotografiert. Also verwende auch mal ein Stativ, oder den Selbstauslöser Deiner Kamera, damit man auch sehen kann, dass DU ebenfalls mit in Urlaub warst. Oder drücke die voreingestellte Kamera Deiner Begleitung in die Hand – ein paar Fotos sollten doch auch dabei herauskommen ;-).

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Lass die Kamera auch mal liegen

Abschließend habe ich noch einen Punkt aufgenommen – und zwar steht der ganz im Gegensatz zu den Tipps oben: lasse auch mal die Kamera in der Tasche. Du musst und Du kannst nicht jeden Moment auf der Speicherkarte festhalten. Mache auch mal bewusst kein Foto und genieße stattdessen den Moment. Denn gerade so hinterlassen diese Augenblicke wunderschöne Erinnerungen in Deinem Kopf. Dann reicht auch ein anderes Foto von dem Urlaub, damit ich mich an diesen einen besonderen Moment erinnere. Also finde für Dich das richtige Maß zwischen Foto machen und Augenblick genießen – denn der Blick ohne Sucher kann auch jede Menge wundervolle bleibende Eindrücke hinterlassen.

 

Das waren auch schon meine wichtigsten Tipps für Deine perfekten Urlaubsfotos. Warst Du schon in Urlaub, oder fährst Du erst noch dahin? Dann teile Deine Meinung, Erlebnisse und Fotos unten in den Kommentaren.

 

Haben die Fotos Dein Interesse an der Rhön oder dem dortigen kulinarischen Erlebnis geweckt? Dann erzähle ich Dir gerne noch ein bisschen mehr zum LeistStyle. Mich persönlich hat der Urlaub dort wirklich begeistert und ich würde gerne etwas von dieser Begeisterung mit Dir teilen:

 

Das Hotel

Ich habe, wie oben bereits erwähnt, in dem Hotel Leist Sonne Engel in Hilders übernachtet und einen wirklich außergewöhnlichen Kurzurlaub erlebt. Das Hotel ist sehr stilvoll eingerichtet und es zieht sich durch alles ein Thema. Das Grund-Thema ist der Ochse, der sich überall wiederfindet. Schön finde ich, wie  mit 3 Farben alles bewusst designed wurde. Überall findet man Gold, Silber oder Pink wieder. Die Mischung ergibt ein modernes, passendes Ambiente. Der Leist Style hat mir sehr gut gefallen. So findet man überall große Leinwände, auf denen Tiere abgebildet sind, oder sind auch z.B. Knochenstücke in den 3 Leitfarben lackiert und passen sich so als Stil-Elemente wunderbar in das Gesamtbild.

Ein Highlight war für mich das sogenannte Brettchen-Frühstück. Hier kann man noch bis um 14 Uhr (!) frühstücken. Der besondere Name kommt daher, da man auf kleinen Holzbrettchen seine Frühstücksauswahl erhält. Sei es das Frühstücksei, die hausgemachten Marmeladen, oder die Aufschnittauswahl aus der hauseigenen Metzgerei. Einfach ein tolles Konzept und das perfekte Umfeld, um einmal wirklich vom Alltagsstress abschalten zu können.

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Die Restaurants

Neben dem Hotel bietet die Familie Leist zu dem Hotel gehörend ganze 3 Restaurants! Alle werden zwar aus der gleichen Küche von Chefkoch Bjoern Leist und seinem Team bekocht, haben aber alle eine etwas andere Ausrichtung.

Im Restaurant Engel trifft man eher die etwas moderne, aber entspannte Küche an, die leckere Gerichte für jeden Gourmet bietet.

Die Gaststube Sonne ist dagegen eine Hommage an die Oma Else des Hauses. Hier trifft man auch mal Wandergruppen und das Interieur ist eher rustikal. Aber auch hier sind die Gerichte eine schöne Mischung aus Tradition und Moderne.

Das exklusivste Angebot hat das OX zu bieten. An 4 Tischen wird ausschließlich ein Überraschungs-Menü serviert. Bjoern Leist versteht es seine Gerichte aufeinander abzustimmen und ein einzigartiges, kulinarisches Erlebnis zu schaffen.

Restaurant Engel - Rhön

Restaurant Engel

Das OX

Das OX

Restaurant Sonne

Restaurant Sonne

Die Philosophie

Abschließend möchte ich noch etwas zur Philosophie der Familie Leist schreiben. Die finde ich nämlich am beeindruckendsten von allen Eindrücken dieser Reise. Qualität der Lebensmittel wird hier noch ganz groß geschrieben. In dem regelmäßig stattfindenden Schinkenseminar erläutert Ludwig Leist alles zur Haus-Geschichte und der eigenen hergestellten Schinken. Hier spürt man, mit wie viel Herzblut dafür gekämpft wird, dass man in den eigenen Restaurants und der Metzgerei Produkte anbieten kann, die nicht aus Massentierhaltung stammen. Hier wird mit Sorgfalt ausgesucht, was das Leist Logo tragen darf.

Ludwig Leist kennt die Schattenseiten der großen industriellen Nahrungsmittel-Produktion, hat selber viel Tierleid mit eigenen Augen gesehen und will es eben anders machen. Und vor allem andere Menschen davon überzeugen auf die Herkunft des Fleisches zu achten. Man hört auch nicht alle Tage von einem Metzger, dass er außer Haus nicht mehr wirklich Fleisch isst, weil er eben nicht weiß, wie die Tiere davor gehalten wurden, ob sie mit Medikamenten vollgepumpt wurden oder nicht.

Ich esse gerne Fleisch – somit finde ich es beeindruckend, wie sich eine Familie so sehr für einen bewussten Fleischkonsum einsetzt. Und es bringt einem zum Nachdenken, sein Verhalten selber zu ändern. Das war für mich also das größte Erlebnis des Urlaubs: Ich wurde daran erinnert, dass jeder von uns dafür verantwortlich ist, was tagtäglich für uns als Lebensmittel produziert wird. Somit sollten wir dem Ganzen auch etwas mehr Achtsamkeit schenken.

Ich danke der Familie Leist für diesen einmaligen Einblick hinter die Kulissen, die interessanten und nachdenklich stimmenden Gespräche und freue mich darauf, wieder dort Gast sein zu können.

 

* Diese Reise entstand in Kooperation mit Reisehummel. Herzlichen Dank für die freundliche Unterstützung. Alle beschriebenen Eindrücke sind jedoch meine eigenen und vollkommen unabhängig.

 

Hummel-gross

 

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Comments ( 2 )

  • Bur.Kau

    Lustig, aber ich habe die gleiche Ausrüstung, wenn ich in den Urlaub fahre. Die Sony RX100 ist dabei wirklich eine sehr gut Ergänzung zur Spiegelreflex.

    • Nina

      🙂 Ist auch definitiv eine super Kombination. Ich will meine Sony RX 100 nihct mehr missen…

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