In 3 Schritten Blogfotos in Picmonkey optimieren

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In 3 Schritten Blogfotos in Picmonkey optimieren

Es gibt so viele Bildbearbeitung-Software da draußen – manche kostet etwas (und vielleicht auch nicht gerade wenig) – andere gibt es sogar kostenlos. In die Kategorie der kostenlosen Bildbearbeitungssoftware gehört auch diese hier. Picmonkey kannst Du einfach online verwenden, ohne Dich dafür anmelden zu müssen. Es gibt zwar auch eine Premium-Variante, in der Du weitere Funktionen nutzen kannst, die Standard-Version reicht zur einfachen Optimierung Deiner Fotos aber vollkommen aus.

 

Picmonkey Startseite

 

Ich möchte Dir heute in diesem Artikel zeigen, mit welchen 3 einfachen Schritten Du in Picmonkey schnell Deine Fotos optimieren kannst. Wichtig ist hier, dass Picmonkey keine Rohdateien Deiner Kamera bearbeiten kann – falls Du schon etwas fortgeschrittener sein solltest und Deine Kamera Fotos in Raw aufnimmt. Mit Picmonkey kannst Du stattdessen ganz normale JPG oder PNG Dateien bearbeiten.

 

Lass uns also mit zwei JPGs von mir loslegen! Öffne die Picmonkey Seite und klicke auf „Edit a photo„. Damit öffnest Du den Editor. Um nun Dein eigenes Foto zur Bearbeitung zu öffnen, klicke oben in der Leiste auf „Open“ und wähle aus, von wo Du Dein Foto laden möchtest. Ich habe eines von meinem PC hochgeladen. Unten siehst Du das Bearbeitungsfenster. Wir bleiben für unsere 3 Arbeitsschritte in der obersten Kategorie („Basic Edits„), die hier auch schon vorausgewählt ist.

 

Picmonkey Funktionen

 

Der erste Schritt zur Optimierung ist die Helligkeit

Bei sehr vielen Fotos sehe ich, dass diese einfach zu dunkel aufgenommen wurden. Mein Foto der Raving Rabidds finde ich persönlich jetzt auch einen kleinen Tick zu dunkel, weshalb ich unter dem Button „Exposure“ die Helligkeit anpassen kann. Ziehe hier die Regler zuerst einmal bewusst ins Extreme um die Wirkung festzustellen.

Wenn Du den ersten Regler „Brightness“ nach rechts ziehst, wird Dein gesamtes Bild heller. Wenn Du den Regler nach links ziehst wird alles dunkler. Das kann schon ausreichen, um das Foto anzupassen – das Problem ist nur, dass es so passieren kann, dass weiße Flächen plötzlich viel zu hell werden und der Rest des Fotos ist noch nicht hell genug.

Ich ziehe somit den ersten Regler nur leicht nach oben.

Der restliche Zauber kommt mit den folgenden Reglern. Mit dem zweiten Regler „Highlights“ kannst Du nun die Helligkeit der bereits hellen/weißen Bereiche steuern. Dadurch kannst Du also korrigieren wenn Teile Deines Fotos etwas zu hell geworden sind. Den Regler ziehe ich leicht nach unten. Passend dazu ist der dritte Regler „Shadows“ dafür da, die dunklen Bereiche Deines Fotos heller (rechts) oder dunkler (links) zu machen. Über den letzten Regler gebe ich abschließend noch etwas Kontrast dazu. Da ich das Foto heller gemacht habe und die Schatten aufgehellt habe, wirkt das Foto sonst etwas blass – mit dem Kontrast wird dieser Effekt abgeschwächt.

Zur Bearbeitung habe ich hier keine fixen Werte – ich gebe meist nur etwas Helligkeit dazu, mache die Highlights etwas dunkler, die Schatten heller und erhöhe je nach Geschmack minimal den Kontrast. Wenn Du fertig korrigiert hast, klicke einfach auf „Apply“.
Picmonkey Helligkeit

 

Damit hast Du bereits einen der wichtigsten Punkte Deines Fotos korrigiert. Der zweite Punkt, der immer wieder zu korrigieren ist (zumindest häufig bei mir, da ich scheinbar manchmal einen Knick in der Optik habe…) ist folgender:

 

Drehen des Fotos

Damit meine ich, dass der Horizont in Deinem Foto nicht waagerecht ist. Eine Seite kippt nach unten weg. Das muss nicht viel sein, kann aber besonders bei Landschaftsaufnahmen stören. Auch in diesem Foto habe ich minimal den Horizont korrigiert. Heißt ich habe mein Foto etwas gedreht, damit der Horizont wieder gerade ist.

Diese Funktion findest Du unter „Rotate„. Ich bewege dazu einfach den Regler in die passende Richtung, damit mir das Foto gerader vorkommt. Sobald Du auf den Regler klickst, wird auch ein Gitternetz eingeblendet. Das macht es Dir einfacher zu sehen, ob Dein Foto fertig begradigt ist oder nicht. Nachdem Du mit „Apply“ bestätigt hast, kann es weiter gehen.

 

Picmonkey drehen

 

Ich habe schlussendlich die Helligkeit etwas subtiler abgeändert und das Foto ganz leicht gedreht. Hier das fertige Foto, was ich wieder auf meinen PC heruntergeladen habe.

 

Picmonkey Raving Rabidds

 

Da war aber doch noch ein weiterer Punkt, der korrigiert werden kann? Genau! Diesen finde ich extrem wichtig bei Essensaufnahmen.

Der Weißabgleich

Der dritte Punkt, den ich Dir empfehle immer zu prüfen und zu korrigieren ist der Weißabgleich Deines Fotos. Wenn Du Dir das Foto unten anschaust, erkennst Du vielleicht, dass ein Blaustich zu sehen ist. Besonders wenn Du Dir (die eigentlich weiße) Tischplatte anschaust, bemerkst Du, dass die alles andere als  weiß aussieht. Das liegt an einem falsch eingestellten Weißabgleich in Deiner Kamera. Dadurch bekommt Dein Foto einen Blau- Gelb- oder Rotstich.

Aber keine Sorge. Das können wir optimieren. Öffne dazu den Absatz „Colors„. Dort könntest Du über den Regler „Temperature“ manuell eine Korrektur des Weißabgleiches angeben.

Es geht aber noch viiiiil einfacher.

 

Picmonkey Farbtemperatur

 

Klicke dazu auf den Button „Neutral picker“ und klicke danach eine Fläche in Deinem Foto an, die weiß sein soll. Und wie von Zauberhand ist die Farbtemperatur automatisch an Dein Foto angepasst. Noch mit „Apply“ bestätigen und schon sieht Dein Essenfoto gleich viel ansprechender aus ;-).

 

Picmonkey - Japanisches Gericht

 

Das waren auch schon die wichtigsten Korrekturen, die Du schnell und einfach in Picmonkey durchführen kannst:

  • Helligkeit
  • Drehen
  • Weißabgleich

 

Bevor Du Dein Foto herunterlädst:

Du solltest vor dem Speichern Deines Fotos darauf achten, wie groß es eigentlich ist. Die Bildgröße lässt sich über den „Resize“ Button Steuer. Klicke einmal darauf und lasse Dir anzeigen, welche Maße Dein Foto hat. Ich stelle hier normalerweise die Maße so ein, dass die längste Seite meines Fotos nicht größer als 1200 Pixel ist. Falls Du noch kleinere Foto in Deinem Blog verwendest, achte darauf auch bereits hier die Maße auf den für Dich passenden kleinen Wert zu korrigieren. Wenn Du die Größe Deines Fotos veränderst, sollte das Häkchen in der Checkbox „Keep proportions“ angegeben hast. So verhinderst Du, dass Dein Foto verzerrt wird.

 

Picmonkey verkleinern

 

Sobald Du diese 3 Punkte optimiert hast und die Maße stimmen, kannst Du Dein Foto endlich herunterladen, um es dann in Deinem Blog zu verwenden. Achte beim Speichern des Fotos darauf, dass Du der Datei einen beschreibenden Namen gibst. Möglichst ohne Umlaute und mit Bindestrichen statt Leerzeichen. Ich habe meinen beiden Fotos z.B. den Namen „Japanisches-Gericht“ und „Raving-Rabidds“ gegeben. Dadurch findet Google dann auch meine Fotos bei einer Suche nach diesen Begriffen wieder. Das bringt Dir kostenlos weitere Besucher auf Deinen Blog, ohne zusätzliche Arbeit für Dich!

Damit hast Du Deine Fotos perfekt optimiert. Ohne teure Software und gar nicht mal so schwer. In einem weiteren Artikel erkläre ich Dir demnächst, was Du als nächstes für Deine Blogfotos beachten solltest. Dann geht es nämlich um das Thema „Für Web optimiert speichern“ und wie Du die Ladezeit für Deine Fotos verringern kannst ohne merklich an der Qualität einbüßen zu müssen…

 

 

Hat Dir mein Artikel geholfen, Deine Fotos ein kleines bisschen besser zu optimieren? Oder hast Du vielleicht bestimmte Fragen zur Bearbeitung in Picmonkey? Dann lass es mich in den Kommentaren wissen.

 

 

Comments ( 4 )

  • Vera

    Toller Beitrag. Ich benutze Picmonkey auch total gerne.
    Freue mich auf weitere Beiträge zu dem Thema.
    Lg Vera

    • Nina

      Vielen Dank Vera :-). Es gibt ja mittlerweile so viele gute Software, die man komplett kostenlos nutzen kann und die vor allem überschaubar an den Funktionen ist – weshalb also nicht damit schnell und einfach seine Fotos optimieren? Ich hab noch einige Ideen zu neuen Beiträgen und möchte die bald in Ergänzung hierzu posten.

      Liebe Grüße
      Nina

  • Lisa

    Dankeschön für diesen tollen Artikel. Habe eine gute Handykamera und eine Spiegelreflexkamera.
    Ich werde deine Tipps heute beherzigen und sicher deinen Blog noch sehr oft besuchen.

    Liebe Grüße, Lisa

    • Nina

      Hallo Lisa,
      ich hoffe, die Tipps haben Dir etwas weitergeholfen. Lass mich wissen, wenn Du mit weitere spezielle Fragen hast.

      Liebe Grüße
      Nina

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