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Fotografieren mit dem Smartphone – das Wiko Rainbow Lite

Fotografieren mit dem Smartphone – das Wiko Rainbow Lite

Ich fotografiere sehr viel mit einem Smartphone und bin davon überzeugt, dass man damit richtig tolle Ergebnisse erzielen kann. Wie man z.B. klasse Blogfotos allein mit dem Smartphone erstellen kann, habe ich in meinem kostenlosen E-Book auf über 30 Seiten näher beschrieben.

 

Welches Smartphone sollte man sich nun für gute Fotos zulegen?

Ich selber nutze hauptsächlich mein iPhone 5s, das eine wirklich tolle Kamera hat. Muss es nun aber zwingend iOS sein? Ich sage nein. Es gibt auch einige Android Smartphones, die einen guten Job machen. Außerdem darf man nie aus den Augen lassen, dass erst mal geschaut werden muss, welches Budget man überhaupt zur Verfügung hat. Nicht jeder kann (oder will) über 400 Euro für ein Smartphone ausgeben. Welche Möglichkeiten man in einem niedrigeren Preis-Segment hat, konnte ich nun mit dem Wiko RAINBOW LITE testen. Das Smartphone wurde mir netterweise von Wiko zur Verfügung gestellt, um einen genaueren Blick darauf zu werfen. Mehr Infos zu Wiko findest Du übrigens auch auf deren Facebook Seite.

 

wiko

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Fangen wir mit den technischen Eckdaten an:

  • Das Smartphone gibt es in 5 verschiedenen Farben: Schwarz,Weiß, Türkis, Blau, Koralle
  • 1,3 GHz Quad-Core-Prozessor
  • 5“ IPS-Display
  • 5MP-Hauptkamera mit LED-Blitz
  • 5MP-Selfiekamera
  • Android 5.0 Lollipop,
  • Dual SIM,
  • erweiterbar per Micro SD-Karte um bis zu 64 GB Speicher,
  • 8 GB Speicher
  • 1GBRAM
  • Bis zu 360 Stunden Akku
  • 160 g

Der Preis für dieses Modell liegt im Moment bei 119 €. Hier kannst Du es z.B. bestellen.

 

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Die Kameras

Das Wiko Rainbow Lite ist ein Smartphone im eher niedrigen Preisgesegment. Bedeutet das, dass die Kamera nicht zu gebrauchen ist? Laut Hersteller bieten die Vorder- und Rückkamera je 5 Megapixel Auflösung. Für die Hauptkamera ist das vielleicht etwas wenig – wie sich das auswirkt hab ich mir zumindest genauer mit einigen Testfotos angeschaut. Was dagegen positiv auffällt, ist die Selfie-Kamera mit genau der gleichen Auflösung. In der Preisklasse ist das nicht wirklich üblich, also auf jeden Fall ein Pluspunkt.

Ich hab mir natürlich genau angeschaut, wie sich die 5 Megapixel Kameras in der Praxis verhalten. Denn Preis hin oder her – die Qualität soll ja doch schon überzeugen.

So sieht also die Oberfläche der Standard Kamera-App des Wiko Rainbow Lite aus. Die Bedienung war sehr intuitiv. Es gibt sogar eine Lächeln-Erkenn-Automatik. Die Kamera löst dann aus, wenn die fotografierte Person lächelt. Wurde von mir ausgiebig getestet und ich hab so einige Grimassen geschnitten. Details will ich Dir davon ersparen – insgesamt hat die Automatik recht zuverlässig funktioniert. Weiter kann man HDR-Aufnahmen machen, den Blitz schnell einstellen und leicht zwischen den sonstigen Einstellungen wechseln.

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Wenn man links auf der Leiste den Beauty-Modus aktiviert erkennt die Software der Kamera Dein Gesicht und macht je nach eingestelltem Level Deine Haut, Augen und Zähne strahlend und lässt kleine Falten, Pickel und Flecken verschwinden. Fand ich als angehende Mitt-Dreißigerin sehr gelungen 😉

 

Beauty

 

Weiter gibt es einen Panorama-Modus und einen sogenannten Live Photo Modus. Bei dem Live-Foto macht die App irgendwie ein Mini-Video von Deiner Foto-Aufnahme und lässt das Bild nach links als Polaroid flattern. Der Sinn davon erschließt sich mir noch nicht so wirklich. Auf das Feature hätte man auch verzichten können…

Das Foto unten zeigt einen kleinen Vergleich – linke Gesichtshälfte war komplett unbearbeitet. Die rechte Gesichtshälfte hat den Beauty-Modus der Kamera-App abbekommen. Man kann ganz leicht erkennen, wie die Augenringe retuschiert sind und wie die Haut allgemein glatter aussieht. Finde ich persönlich aber noch natürlich genug. Man hätte noch stärker retuschieren können, wollte ich jetzt aber nicht unbedingt.

Selfie

 

Ein Panorama-Foto darf natürlich auch nicht fehlen. Es ist etwas dunkel geworden. Normalerweise hätte ich das noch nachträglich etwas aufgehellt, aber ich wollte Dir die Fotos mit dem Wiko möglichst komplett unbearbeitet zeigen.

 

 

Panorama

 

Was hat mir sonst gut gefallen?

  • Android Lollipop
  • Dual SIM – Platz für 2 Sim-Karten
  • Die unterschiedlichen Farben
  • Fühlt sich wertig an (160g)
  • Gute Selfie-Kamera (5 MP) für den Preis
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Standard Kamera-App bietet viele Einstellungsmöglichkeiten – Selfie-Optimierung
  • Erweiterbarer Speicherplatz durch Micro-SD Karte

 

Schade, dass ich das Wiko Rainbow Lite nur im langweiligen Schwarz zum Review erhalten habe. Bei dem Namen hätte ich mir durchaus gewünscht eine der ausgefallenen Farben zu erhalten… Die Möglichkeit Dual SIM zu nutzen habe ich jetzt nicht getestet. Ich finde es aber ein durchaus nennenswertes Feature. Das Wiko liegt gut in der Hand und war mir nicht zu groß. Auch das Gewicht hat gestimmt. Es ist nicht das leichteste und bekommt dadurch meiner Meinung nach einen wertigeren Eindruck. Ingesamt bietet das Smartphone also ein wirklich gutes Preis-Leistungsverhältnis und die Fotos sind durchaus zu gebrauchen.

 

Hier seht Ihr ein paar weitere Beispielfotos

Allesamt in gutem Licht gemacht. Als Lichtquelle hat ausschließlich ein Fenster seitlich ausgereicht. Die Qualität in dem Fall finde ich absolut ok und kann man durchaus nutzen für Fotos zu machen. Auf dem obersten Foto kann man auch ganz leicht erkennen, dass man mit der Standard Kamera-App auch ein minimales Bokeh, bzw. eine Unschärfe im Hintergrund erreichen kann. Mit der richtigen App und ein paar Tricks lässt sich da wahrscheinlich noch einiges rausholen.

Bokeh

 

 

Das nächste Foto war eine Makro-Aufnahme von einem Mini Puppen Tee-Set. Finde ich ehrlich gesagt auch ansprechend und da hat mich das Wiko definitiv überzeugt. Unter solchen Bedingungen kann man also wirklich gute Fotos machen.

Makro

 

 

Und hier noch eine kleine Zusammenstellung, was ich bei Instagram gepostet hatte. Sehr cool fand ich, dass bereits in der Standard Kamera-App von Wiko ein Programm ist, für schönere Selfie Fotos. Damit ist das Foto unten rechts entstanden. Das Foto links ist mit einer anderen App gemacht worden, mit der man sich komplett digital schminken kann (Pitu). Da hat man also jede Menge Möglichkeiten mit dem Wiko noch hübscher auf seinen Selfies rüberzukommen.

Selfies

 

Was war nicht so gut?

Es sind natürlich nicht alle Punkte perfekt und das Smartphone hat auch seine Schwachstellen. Hier eine Zusammenfassung der Dinge, die mir in meinem bisherigen Test aufgefallen sind:

  • Akku lädt sehr lang am PC (besser am Netzstecker laden) – im Vergleich zu meinem iPhone
  • Interpoliert stark bei nicht optimalen Lichtverhältnissen
  • Bei nicht so gutem Licht schwächelt die Kamera recht schnell
  • Display bei hellem Tageslicht nicht gut zu erkennen
  • Das Touch-Display hat sich nicht so gut angefühlt
  • Videos haben nicht wirklich überzeugt
  • 8 GB interner Speicher
  • Kamera-App vergisst Einstellungen

 

Das sind jetzt keine katastrophalen Dinge – man sollte sich der Schwächen nur bewusst sein. Für den kleinen Speicher kauft man sich einfach eine Micro SD-Karte. Und wegen der schwächelnden Kamera achte ich eben darauf in schlechtem Licht nicht so viel zu fotografieren. Hier zwei kleine Eindrücke von einem Konzert am letzten Wochenende:

Konzert1

Konzert2

 

Da sieht man teilweise schon sehr stark ein Bildrauschen. Einfarbige Flächen werden schnell grisselig und Kanten sind nicht mehr knackscharf zu erkennen. Aber gut – das Wiko Rainbow Lite kostet ja auch nur 119 Euro… Für ein paar kleine Erinnerungsfotos reicht es aber allemal.

 

Für wen kann ich das Smartphone empfehlen?

Insgesamt kann man also sagen, dass das Wiko einen durchaus guten Eindruck hinterlässt. Es fühlt sich gut an, sieht ganz schick aus, läuft unter Android Lollipop und bietet mit der Kamera-App einige interessante Funktionen. Somit ist das Smartphone für alle zu empfehlen, die nicht soviel Geld für ein Smartphone ausgeben wollen oder können, die aber trotzdem eine ganz gute Kamera haben wollen. Gerade für Selfies ist das Wiko perfekt geeignet und macht dahingehend echt Spaß.

 

Ich hoffe, ich konnte Dir mit meinem Review einen kleinen Einblick geben und Dir bei einer Kaufentscheidung für oder gegen das WISO Rainbow Lite helfen. Jeder hat andere Ansprüche an ein Smartphone und ich finde, dass man hier einen wirklich guten und preisgünstigen Kompromiss getroffen hat.

 

Welches Smartphone verwendest Du eigentlich für Deine Fotos? Lass es mich unten in den Kommentaren wissen.

 

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Comments ( 2 )

  • Tanja L.

    Hallo Nina,

    ich habe auch fast ein Jahr lang das Wiko Rainbow gehabt (die „normale“, nicht die lite Version). Damit hab ich schon einige schöne Fotos gemacht, aber ich glaube mein Lumia 640 XL macht doch bessere Fotos. Insgesamt vermisse ich das Wiko schon ein wenig, die Farbe war einfach supertoll, gelb ist eben einfach aufgefallen und passte besser zu meinem Auto als jetzt das Orange. 😉

    • Nina

      🙂 Ich finde Smartphones, die ein bisschen auffallen auch schön. Damit kommt dann ein bisschen Farbe in den grauen Alltag. Es ist schon krass, wie schnell sich die Smartphone-Kameras weiterentwickeln und das man heutzutage mit dem kleinen Gerät so gute Fotos machen kann. Mal sehen, wie sich das alles in den nächsten Jahren weiterentwickelt.

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