Foto-Workshop bei Anika Lauer

Foto-Workshop bei Anika Lauer

Es gibt so viele tolle Workshops da draußen zum Thema Fotografie. So konnte ich mich selber auch nicht zurückhalten, am 10. August einen Outdoor Fashion-Workshop bei Anika Lauer in Saarbrücken zu besuchen.

Ich war eigentlich nur per Zufall über die Seite vom Mietstudio Saarbrücken gestolpert und hatte dort gesehen, dass regelmäßig interessante Workshops angeboten werden. Recht kurzentschlossen habe ich mich einfach mal für einen Workshop angemeldet. Von meinen Erfahrungen möchte ich Dir heute kurz berichten und was ich grundsätzlich von Workshops halte.

Fangen wir mal mit der grundsätzlichen Frage an, was ich von Foto-Workshops halte: Im Laufe seiner Foto-Entwicklung stößt man denke ich nämlich früher oder später auf die Frage, ob man mehr oder weniger Geld in einen Foto-Workshop investieren möchte. Für mich war es genau der richtige Zeitpunkt. Ich fotografiere nun seit einigen Jahren, hatte aber das Gefühl, dass ich eine neue Richtung reinbringen musste. Bisher habe ich noch nicht so viele Personen fotografiert – also richtige Models – sondern immer nur eher im dokumentarischen Stil Fotos gemacht. Bzw. eher Stilleben, Tiere, Landschaften und Makro-Aufnahmen. Das reicht mir aber nicht mehr – ich wollte sehen, wie es so ist, mit richtiger Planung ein Shooting mit Model durchzuziehen.

Aus meiner Sicht lohnt sich für Dich also ein Shooting, wenn Du entweder Wissenslücken schließen willst, gewisse Grundlagen lernen musst, oder einfach mal einen Anstoß brauchst, um Dich in eine neue Richtung zu entwickeln.

Nun aber mehr zu dem eigentlichen Workshop bei Anika Lauer…

Foto-Workshop bei Anika Lauer - Saarbrücken - Making of

Der Anfang

Der Workshop fand an einem Sonntag im Saarbrücker Mietstudio statt. Ich war bisher noch nie in der Ecke, musste also erst ein Weilchen suchen. Endlich angekommen, traf ich auf die ersten Workshop-Teilnehmer und Anika samt ihrem süßen Hund Pebbles, der still in der Ecke über unseren Workshop wachte. Nach einer ersten Vorstellungsrunde, wurde das Vorgehen für den Tag besprochen, sowie erst Fragen geklärt, was das Shooting an sich betraf. Wir sollten nachher draußen am Saarbrücker Schloss Fotos machen. Die meisten von uns hatten Bedenken wegen des Wetters (es war reichlich bewölkt und es kündigte sich Regen an), Anika versicherte uns aber, dass das im Grunde die besten Lichtvoraussetzungen für uns wären. Die Wolken wirken wie ein riesiger großer Diffusor und wir brauchten keine Angst zu haben, dass das Wetter uns den Workshop vermiesen würde.

 

Los zum Shooting

Nach den Vorgesprächen kam dann das Model für unseren Workshop – die wunderbare Su Schu. Zusammen mit allen haben wir dann die Kleider für das Shooting ausgesucht und dann ging es auch schon los zum Saarbrücker Schloss. Dort ging dann das Shooting los. Su posierte an einem Metall-Tor und Anika erklärte uns die wichtigsten Punkte zur Einstellung der Kamera. Wir verwendeten möglichst alle eine 50er Festbrennweite, aber man konnte auch mit einem anderen Objektiv austesten welche Ergebnisse dabei herauskamen. So unter Anleitung Fotos zu machen ist schon etwas anderes, aber es hat richtig viel Spaß gemacht. Außerdem muss man sich erst einmal daran gewöhnen, ein Model vor der Linse zu haben, dem man durchaus auch mal Anweisungen geben sollte. Bei Su war das jetzt zwar nicht nötig, da sie wirklich wundervoll posiert hat, aber für spätere Shootings sollte man schon eher wissen, was man eigentlich von seinem Model will. Nach der ersten längeren Foto-Runde ging es dann weiter zum nächsten Motiv: ein Türbogen mit Treppe.

Foto-Workshop bei Anika Lauer - Saarbrücken - Making of

Hier hatte ich mich etwas  schwerer getan mit dem Fotografieren. Irgendwie lag mir die Location nicht so gut. Irgendwann fing es dann aber an zu regnen und wir flüchteten wieder zu unserem Metall-Tor, wo wir mit zweitem Outfit weitere Fotos machten. Nun waren wir etwas mutiger geworden und man traute sich dem Model mehr Anweisungen zu geben. Definitiv eine tolle Erfahrung. Man konnte sich von den anderen etwas inspirieren lassen, bekam wertvolle Tipps, bzw. hat mal gesehen wie so ein Shooting mit Model, natürlichem Licht und maximal einem Reflektor aussehen kann. Das ist nochmal ein ganz anderes Arbeiten, als wenn man Kundenshootings macht…

Foto-Workshop bei Anika Lauer - Saarbrücken - Farbsalat

So sind dann noch einige schöne Fotos entstanden. Nach dem Shooting, was doch eine gute Weile dauerte, sind wir noch kurz etwas trinken gegangen, bevor es zurück ins Mietstudio ging. Dort hat uns Anika noch mehr zu Ihrer Arbeitsweise in Adobe Lightroom erklärt. Auch dieser Teil hat sich sehr für mich gelohnt, da doch einige Tipps dabei waren, die ich bisher noch nicht kannte. Es war auf jeden Fall toll, einmal in großer Runde vor dem Bildschirm die Bearbeitung diverser Fotos durchzusprechen. Sehr viel Input für kommende Arbeiten… Dann ging der Tag seinem Ende entgegen.

Foto-Workshop bei Anika Lauer - Saarbrücken - Making of

Mein Resümee

Ich habe auf jeden Fall viel gelernt an dem Tag und so einiges für zukünftige Arbeiten mitgenommen. Außerdem hat man so ein paar weitere Fotos für sein Portfolio erhalten. Für meinen nächsten Workshop (als Teilnehmer) bin ich übrigens bereits wieder angemeldet. Wieder vom Mietstudio Saarbrücken veranstaltet. Im neuen Jahr werde ich von Sonja Saur lernen, wie sie so wundervolle Fotos macht. Ich freue mich schon riesig auf diese Erfahrung und bin mir sicher, dass mich der Tag, wie der Workshop bei Anika, wieder ein Stück weiter nach vorne – in meine eigene Richtung bringen wird.

 

Wie hat Dir mein Bericht gefallen? Hast Du auch schon an einem Foto-Workshop teilgenommen und wie waren Deine Erfahrungen? Hinterlasse doch einfach einen kurzen Kommentar und teile Deine Erlebnisse mit mir und den anderen Lesern.

 

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Comments ( 2 )

  • Das hört sich ganz nach einem wirklich gelungenen Tag an. Da du schon einen neuen Workshop gebucht hast, scheinst du ja wirklich zu frieden gewesen zu sein.

    • Nina

      Hallo Christine,
      ja der Workshop hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich finde Workshops wahnsinnig spannend, weil man die Gelegenheit hat einmal über den Tellerrand zu schauen. Man sieht wie jemand anderes arbeitet und kreativ ist und schafft den Sprung aus seinen eigenen eingefahrenen Denkmustern. Es kann sein, dass man sich nur ein kleines Stückchen Technik konkret aus dem Workshop für die Zukunft mitnimmt, vielmehr gewinnt man aber an Weitblick und man sieht wieder mehr die vielen Möglichkeiten :-). Somit freue ich mich wirklich sehr auf die anstehenden Workshops bei Sonja Saur und Felix Rachor. Und dazu bietet das Mietstudio Saarbrücken meiner Meinung nach wirklich hochwertige Workshops an, die sich wirklich lohnen.

      Hast Du an interessanten Foto-Workshops teilgenommen? Wenn ja welche? Ich freue mich immer über weitere Anregungen und Tipps 🙂

      Übrigens wartet noch Deine Mail in meiner Inbox auf meine Antwort. Am Wochenende werde ich mich mal wieder hinsetzen und Mails schreiben – unter der Woche geht das leider etwas unter.

      Liebe Grüße
      Nina

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