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Bildbearbeitungsprogramm kostenlos – Photoshop für jedermann?

Bildbearbeitungsprogramm kostenlos – Photoshop für jedermann?

Du bist das Arbeiten in Photoshop gewöhnt, aber der Geldbeutel ist momentan zu leer für ein Creativ Cloud Abo? Du möchtest aber ein Bildbearbeitungsprogramm, das annähernd die gleichen Funktionen wie Adobe Photoshop bietet? Dann habe ich eine Lösung für Dich.

 

Und ich rede nicht von Gimp…

Mit Gimp komme ich selber nämlich gar nicht klar. Ich bin einfach das Arbeiten in Photoshop gewöhnt und kann mich einfach nicht an die Gimp-Oberfläche gewöhnen…

Nein – stattdessen habe ich eine Lösung für Dich gefunden, die Du wunderbar einfach nutzen kannst. Und zwar vollkommen kostenlos! Die Lösung findet sich hier in den Weiten des WWW. Vor einiger Zeit bin ich über dieses Programm gestolpert. Das Tolle ist nämlich, dass die Fotobearbeitungssoftware nicht heruntergeladen werden muss (aber kann). Stattdessen ist es eine  Browser-basierte Lösung. Wie heißt das Programm?

 

SumoPaint

Mit SumoPaint kannst Du ganz einfach online Deine Fotos bearbeiten. Du hast eine Ansicht ähnlich zu Photoshop. Wenn Du es also gewöhnt bist mit einer Photoshop-Oberfläche zu arbeiten, dann ist SumoPaint die kostenlose Fotobearbeitungssoftware Deiner Wahl. Hier mal ein kleines Beispiel, wie die Bearbeitung mit dem Programm aussehen kann:

Bildbearbeitungsprogramm kostenlos

 

Wie Du siehst, die Oberfläche erinnert sehr stark an Photoshop. Wir haben links die Toolbar, rechts die Ebenen-Ansicht, einen Farbwähler und die Info/Zom-Ansicht. Oben sind in der Leiste Filter und weitere Funktionen versteckt. Scheint doch schon recht vertraut.

Ich hab mir für Dich SumoPaint einmal genauer angeschaut und Dir einen kompakten Überblick über die Vor- und Nachteile von SumoPaint erstellt:

 

Vorteile:

  • SumoPaint ist online kostenlos (werbefinanziert oder kostenpflichtiger Download möglich)
  • Speichern der Datei auch im Bearbeitungsstatus auf Festplatte möglich (eigenes Format)
  • Du kannst das Programm von überall im Browser verwenden
  • Es ist egal, welches Betriebssystem Du hast
  • Ähnliche Bedienung zu Photoshop
  • Ebenen, Filter, Transformieren, ähnliche Tools, unterschiedliche Pinsel, verschiedene Bildbearbeitungs-Funktionen vorhanden
  • Du kannst die Sprache von SumoPaint auf Deutsch umstellen
  • Füllmethoden für Ebenen können gewählt werden

 

Nachteile:

  • Es können keine eigenen Brushes verwendet werden
  • Du kannst keine RAW-Dateien damit bearbeiten
  • PSD-Dateien können nicht bearbeitet werden
  • Es gibt keine Ebenenmasken
  • Keine High-End Funktionen wie in Photoshop vorhanden (z.B. kontextbasierte Bereichsreparatur)

 

Wenn Du nicht online arbeiten möchtest

Neben der kostenlosen Onlineversion gibt es auch eine Premium-Variante, die Du Dir auf Deinen Rechner herunterladen kannst, um so offline Deine Bilder bearbeiten zu können. Diese Version kostet Dich dann jedoch 4 Dollar pro Monat. Ich habe die Version noch nicht ausprobiert – kann Dir also nicht genau sagen, ob es neben der Möglichkeit die Software auf Deinem Rechner zu installieren groß Vorteile für Dich bringt. Es soll Dich für den Support von SumoPaint berechtigen und Du sollst auch weitere Apps nutzen dürfen für den Preis. Wenn Dir viel daran liegt, Deine Bilder nicht online in irgendeiner Cloud zu bearbeiten, dann ist die Offline-Lösung vielleicht die bessere Lösung für Dich und ist für den Preis auch durchaus bezahlbar. Zumindest ist es auf jeden Fall gut, dass einem hier die Wahl gelassen wird.

 

Probiere SumoPaint selber aus

Nun genug der allgemeinen Übersicht. Gehe am besten gleich einmal zu SumoPaint, lade dort ein Foto hoch und versuche es zu bearbeiten. Einige Funktionen muss man erst suchen, aber es finden sich die wichtigsten Tools doch recht schnell. Um Dir die Bearbeitung mit diesem Tool einfacher zu machen, werde ich übrigens bald einen kleinen E-Mail Kurs starten, in dem ich Dir die wichtigsten Basics zu SumoPaint erkläre und Tipps und Tricks zeige. Wenn Du an einem solchen Kurs interessiert bist, melde Dich bei meinem Newsletter an, um den Start auch sofort mitzubekommen.

 

Noch ein kurzer Hinweis: Ich wurde weder von SumoPaint um diesen Artikel gebeten, noch besteht irgendeine Kooperation. Ich empfehle Dir SumoPaint allein deswegen, weil ich es für eine klasse Möglichkeit halte mit einfachen Mitteln kostenlos online Bilder zu bearbeiten.

 

Dann mal los mit der kostenlosen Fotobearbeitung. Du hast erste Ergebnisse erzielt? Dann verlinke sie in den Kommentaren, um sie mit den anderen Lesern zu teilen. Du hast Fragen oder Anregungen zu bestimmten Themen rund um SumoPaint? Sende mir eine kurze Mail an meine Adresse. Ich freue mich Dir zu Deinen Fragen weiterhelfen zu können.

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Comments ( 20 )

  • Danke für den tollen Tipp! Die seite werde ich mir auf jeden Fall bald mal anschauen, da ich schon länger nach einer Alternative zu Photoshop suche :)) super!!

    • Nina

      Freut mich, dass Dir der Tipp gefällt :-). Ich bin aktuell auch dabei weitere Alternativen anzuschauen. Das wird also nicht die letzte Info dazu gewesen sein.

  • Um mal auf die Schnelle ein paar Fotos ein bisschen aufzuarbeiten ist das bestimmt eine nette Sache, aber:
    „Es gibt keine Ebenenmasken“ ist für mich ein absolutes Argument gegen das Programm.
    Gerade die Masken sind es, die ich beim Arbeiten mit PS fast IMMER nutze.

    • Nina

      Hi Arne,
      ja das mit den Ebenenmasken ist nicht so schön. Ich mache mich auf jeden Fall auch weiter schlau, welche Optionen sich noch so ergeben. Als reiner Mac-User muss ich mal schauen, wie ich die Windows-Alternativen am besten teste.

    • Das war leider auch mein erster Gedanke. Online-Bearbeitung ist schon cool, vor allem wenn man unterwegs ist und schonmal im Hotel/Hostel was bearbeiten will, ohne den Laptop dabei haben zu müssen. Doch ohne Masken ist für mich das ganze nahezu wertlos.

      Kleine, kostenlose Software-Projekte werden selten gehobenen Ansprüchen gerecht. Ich hoffe insgeheim noch, dass Adobe selbst mal eine Online-Version rausbringt. Das wäre dann Creative Cloud konsequent zu Ende gedacht. Fürchte aber, da müssen wir uns noch eine Weile gedulden.

      Trotzdem danke, dass du dir die Mühe gemacht hast, das Tool auszuprobieren. Man kann ja nie wissen, ob nicht irgendwann doch das große Ding dabei und für ein paar schnelle Edits ist es auch sicher eine Alternative 🙂

      • Nina

        Hi Patrick,
        ja das mit den Masken ist schon doof. Für Einsteiger in der Bildbearbeitung reichen die Features je nachdem aus, aber wenn man Photoshop komplett ersetzen will, ist das leider nicht die Lösung.

        Von Adobe gibt es noch ein weiteres Tool, das aber leider keinerlei Ebenen unterstützt. Damit kann man kostenlos eine simple Nachbearbeitung (Doge&Burn, …) machen. Also mal sehen, ob in die Richtung nicht auch mal weiter was passiert und eine komplette Onlinelösung mit Ebenen und Masken dazu kommt.

        Ich suche so lange weiter nach Alternativen und werde hier darüber berichten :-).

        Viele Grüße
        Nina

  • Klasse Tipp. Bisher nutze ich immer Gimp und komme damit auch immer nicht zurecht. Zu mind. benötige ich sehr viel Zeit um das gewünschte Ergebnis zu bekommen. Für kleinere Bearbeitungsaufgaben habe ich bisher immer Pixlr genutzt. Das Tool läuft auch online ist aber im Funktionsumfang etwas eingeschränkt. Mit Sumopaint kann ich jetzt einen Schritt weiter gehen, vor allem auch mit meinem Android Tablet. Grüße aus NZ.

    • Nina

      Hi Stefan,
      ja Gimp ist echt nicht wirklich eine Alternative, wenn man sich schon so stark an Adobe gewöhnt hat… Pixlr hab ich auch schon ein paar mal genutzt und macht auch einen guten Eindruck. Werde ich wohl demnächst mal in einen weiteren Artikel mit aufnehmen. Sind ja doch noch einige weitere Alternativen da draußen…
      Übrigens: coole Seite hast Du da. Find ich toll, dass Du auch davon überzeugt bist, dass man nicht zwingend die teuerste und größte Kamera-Ausrüstung braucht :-).

      Viele Grüße
      Nina

  • Nette Idee! Ich benutze auch gerne Browserbearbeitung, dafür benutze ich gerne Pixlr. Der Editor bietet recht ähnliche Möglichketen, während Express ein paar zusammengefügte Funktionen hat. Empfehle ich ebenfalls jedem 🙂

    Liebe Grüße

    • Nina

      Hallo Lisa,
      Danke für Deinen Tipp! Pixlr hab ich mir auch schon angeschaut und finde ich auch gut. Ich werde wohl bald mal einen Fortsetzungsartikel schreiben, wo ich noch weitere tolle Alternativen vorstelle :-). Je nach Zweck kann man ja einfach mit dem für sich am besten geeigneten Programm arbeiten.
      Liebe Grüße,
      Nina

  • Danke, danke für diesen tollen Link! Habe noch vor Kurzem nach einem Bildbearbeitungsprogramm gesucht,- jetzt bin ich fübdig geworden! 1000 Dank.
    Lg Janina

    • Nina

      Hallo Janina,
      super dass Dir der Tipp geholfen hat :-). Ich bin auch noch weiter am testen und auf der Suche nach weiteren Alternativen. Es gibt ja doch noch einige weitere Alternativen. Es muss eben nicht immer für jeden Photoshop sein, da jeder etwas andere Ansprüche an die Bildbearbeitung hat.

  • Toller Tipp! Ich kannte das Online Tool noch nicht. Ich verwende Pixlr, da es ähnlich wie Photoshop ist! Ich varierere auch gern zwischen Pic Monkey und Fotor oder Canvas. Alles klasse Alternativen 🙂

    Liebe Grüsse,
    Svenja /strasskind.com

    • Nina

      Danke für die weiteren Tipps. Pixlr und Fotos kannt eich bisher auch noch nicht. Aber Canvas verwende ich regelmäßig. Es ist schon praktisch, was man alles an hilfreichen Tools im Internet findet.

  • Huhu,

    super Tipp danke ! Ich muss mich zwar noch etwas zurecht finden, werde aber auf jeden Fall versuchen in Zukunft mal ein paar Bilder damit zu bearbeiten. Bisher benutze ich nur Picasa um die Bilder farblich etwas aufzuhübschen 🙂

    Liebe Grüße
    Eileen

    • Nina

      Hi Eileen,
      Picasa ist auch gut für den Einstieg. SumoPaint bietet dann noch ien paar Extras und das Arbeiten mit den Ebenen finde ich da schon ganz praktisch 🙂

      Liebe Grüße
      Nina

  • Yvonne

    Hallo Nina,
    es gibt von Photoshop ja den Adobe Photoshop Express Editor – zwar ganz nett, aber auch kein wirklicher Vergleich zum „wirklichen“ Photoshop. Kennt man sich mit Photoshop etwas aus, so ist das schon ne ziemliche Umstellung. Bietet natürlich auch nicht so viele Möglichkeiten.
    Ich nutze gerne BeFunky, aber auch nur wenn es um Kleinigkeiten geht. Lustig daran ist, dass einige Sticker verfügbar sind und somit mal Geburtstagsgrüße oder ähnliches lustig aufbereitet werden können.
    Eine kleine Übersicht an Online-Tools für die Bildbearbeitung gibts auch auf http://blog.zeta-producer.com/kostenlose-online-bildbearbeitungsprogramme/. Da ist auch Sumopaint dabei:)

    • Nina

      Danke für den Tipp mit Photoshop Express. Damit kann man definitiv auch einige Arbeiten schnell online machen. BeFunky kannte ich auch noch nicht. Muss ich mir mal genauer anschauen. Tolle Auflistung auf dem verlinkten Blog. Da hat man dann einen guten Überblick über die verschiedenen Varianten.

  • Anne

    Hallo Nina, vielen Dank für den Tipp. Ich bin ja eine faule Socke was Bildbearbeitung angeht und habe es bisher immer geschafft, einen Bogen um Photoshop zu machen. PicMonkey und Canva reichen für meine Bedürfnisse meistens aus. Aber SumoPaint werde ich mir auch mal ansehen. Liebe Grüße 🙂

    • Nina

      Hallo Anne,
      ich finde, dass es bei der Bildbearbeitung wichtig ist, dass man es schnell machen kann. Da sind kleine Helferlein wie Picmonkey und Co. häufig völlig ausreichend. Wenn man etwas mehr Zeit investieren möchte, kann man sich auch durchaus mal mit den Premium-Produkten auseinandersetzen. Es ist auf jeden Fall gut, dass man online soviel Auswahlmöglichkeiten mittlerweile hat.
      Liebe Grüße
      Nina

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