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7 Tipps mit denen Du bessere Blogfotos machst

7 Tipps mit denen Du bessere Blogfotos machst

 

 

Du hast einen Blog oder eine eigene Webseite und machst dafür eigene Fotos? Dann kommst Du irgendwann an den Punkt, wo Du Dich fragst, wie Du noch bessere Fotos machen kannst. Die bisherigen Fotos gefallen Dir vielleicht, aber da ist noch Luft nach oben…

 

Wie kannst Du also bessere Blogfotos machen?

 

Dazu habe ich diesen Blogartikel verfasst. Heute möchte ich Dir 7 Punkte nennen, die Dir helfen, bessere Fotos zu machen. Fangen wir also mit dem ersten Punkt an, der die Qualität Deiner Fotos beeinflusst:

 

Die Kamera

Keine Sorge – ich predige Dir jetzt nicht, dass Du eine teure Kamera brauchst, um bessere Fotos zu machen. Du kannst auch ganz einfach mit einer günstigen Kamera, oder auch einfach Deinem Smartphone tolle Fotos machen. Das wichtigste bei der Wahl der Kamera ist lediglich, dass Du beim Fotografieren die Schwächen Deiner Kamera beachtest.

Fotografierst Du nur mit einem Smartphone, dann solltest Du es vermeiden im Dunklen zu fotografieren, oder Dinge in weiter Ferne (wo Du normalerweise ranzoomen müsstest). Lies Dir zu dem Thema einfach mal meinen Artikel zur Essensfotografie durch, in dem ich Dir weitere Tipps gebe, wie Du mit egal welcher Kamera das beste aus Deinen Fotos herausholen kannst.

Fotografierst Du dagegen mit einer normalen kleinen Kompaktkamera, kannst Du hier auf die praktischen Kameraprogramme, wie zum Beispiel „Makro“ oder „Essen“ zurückgreifen, um die passenden Kameraeinstellungen für z.B. die Essensfotografie oder die Präsentation Deiner eigenen DIY-Projekte zu verwenden. Bei Fashion- oder Lifestyle-Fotos eignet sich eher ein „Portrait“-Programm.

Fotografierst Du dagegen mit einer Spiegelreflex-Kamera, kannst Du je nachdem auch auf ähnliche Kamera-Programme zurückgreifen – Deine Kamera bietet aber weitaus mehr Möglichkeiten. Hier musst Du lediglich lernen, wie Du die Einstellungen Deiner Kamera richtig nutzt, um in jeden Lichtverhältnissen das perfekte Ergebnis zu erlangen. Du hast die volle Kontrolle und so gut wie alle Möglichkeiten – Du solltest aber halbwegs wissen, was Du da tust. Dazu empfehle ich Dir z.B. meinen kostenlosen Einsteiger-Kurs „Das Foto 1×1“, in dem ich Dir die wichtigsten Infos beibringe. Mit dem Wissen verstehst Du Deine Kamera gleich viel besser und kannst danach richtig tolle Fotos zaubern.

 

Smartphone

 

Objektiv

Wenn Du eine Spiegelreflex- oder auch Systemkamera hast, kannst Du normalerweise das Objektiv austauschen. Und genau das solltest Du auch nutzen. Bevor Du Dir eine teure neue Kamera kaufst, investiere lieber etwas Geld in ein neues Objektiv – denn das hat einen noch größeren Einfluss auf Dein Foto…

Als Objektiv empfehle ich Dir z.B. eine 50 mm Festbrennweite oder ein Zooobjektiv wie das 24-70 mm.

Ich selber bevorzuge eine Festbrennweite. Wieso, und weshalb Du auch überlegen solltest, Dir eine Festbrennweite zuzulegen, habe ich in diesem Artikel näher beschrieben.

 

Canon_50er_festbrennweite_1

 

Plane und lass Dich inspirieren

Nun ein Punkt, den die meisten einfach schlichtweg vergessen: Du solltest Deine Fotos ganz bewusst planen. Was denkst Du sieht besser aus? Wenn Du Deine frisch gebackene Torte noch bevor sie angeschnitten und verzehrt wird schnell in der dunklen Küche auf der Arbeitsplatte zwischen dem Back-Chaos fotografierst, oder wenn Du Dir extra Zeit eingeplant hast, es ist noch hell draußen, und Du hast einen hübsch dekorierten Tisch, der perfekt zu Deinem Meisterwerk passt?

Also Planung ist ein ganz großer Schritt zum perfekten Foto. Deine Blogfotos sollten keine Schnappschüsse zwischendurch sein, sondern Du solltest Dir bewusst genug Zeit dafür nehmen.

Für eine gute Planung rate ich Dir außerdem, Dich vorab inspirieren zu lassen. Wie ich das mache? Ich suche z.B. bei Pinterest oder bei 500px nach einem passenden Schlagwort. Bei Pinterest ist das Tolle, dass ich mir direkt kleine Moodboards erstellen kann, wo ich zu einem bestimmten Thema inspirierende Fotos zusammenstelle. Bei einem solchen Moodboard geht es nicht darum, dass Du eins zu eins Kopien von anderen Fotos machst, sondern dass Du Dir stattdessen Ideen holst, wie eine schöne Bildaufteilung, ein toller Hintergrund, oder traumhafte Farbkombinationen Dein Foto zu einem Superstar machen können. Probiere es einfach mal aus. Aber Achtung! Pinterest hat Suchtpotential…

 

Hinter- und Untergrund

Wo wir schon bei der Planung sind: Wenn Du z.B. Gegenstände oder Essen fotografierst, solltest Du dem Untergrund zu Deinem Motiv viel Aufmerksamkeit schenken. Ein rustikaler Holzboden sieht doch einfach besser als aus, als die Bodenfliesen oder die bunt karierte Tischdecke. Also suche Dir einen Untergrund, der gut zu Deinem Motiv passt. Bei Essenfotografie gefallen mir meist zwei Varianten am besten:

  • ein derber Holzboden, bei dem man die einzelnen Dielen sieht – möglichst naturbelassen
  • ein komplett weißer oder schwarzer Untergrund (matt oder glänzend), der sich vollkommen neutral verhält

Also je nach Art kannst Du Dein Motiv durch den Untergrund ergänzen, bzw. Dein Motiv als alleinigen Star hervorheben.

Das selbe gilt übrigens auch für Hintergründe. Wenn Du nicht bloß von oben herunter fotografierst, brauchst Du einen Hintergrund, der zu Deinem Foto passt. Dies kann ebenfalls Holz sein, oder auch ein schöner Stoff. Oder ganz einfach: nimm eine Rolle braunes Packpapier. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Ich gehe z.B. öfter mal in den Baumarkt und stöbere so durch die Abteilungen. Und hier und da findest sich dann wieder ein neuer toller Hinter- oder Untergrund.

IMG_2148

 

Requisiten

Damit wären wir auch schon beim nächsten Thema. Und zwar soll je nachdem in Deinen Fotos noch mehr zu sehen sein, als nur das reine Hauptmotiv. Klar ist es durchaus sinnvoll nur das zu fotografieren, was man auch zeigen möchte. Aber so ein paar kleine Requisiten lassen Dein Foto gleich harmonischer wirken. Bei Essenfotos eignen sich Nebendarsteller wie Küchentücher, Gewürze, Messer, Besteck, tolles Geschirr, … Wohingegen bei Fashionfotos eine Aufnahme draußen in der Natur gleich viel schöner aussieht. Hauche Deinen Fotos Leben ein und fotografiere Dein Motiv in einem passenden Kontext.

 

Licht

Der vorletzte Punkt, den ich Dir in diesem Zusammenhang empfehlen möchte, ist das Licht. Licht sollte für Dich eine ganz große Rolle spielen – denn wenn es nicht optimal ist, sieht unser Essen plötzlich nicht mehr appetitlich aus oder man hat plötzlich in dem weißen Kleid Farbreflexe vom grünen Rasen. Oder man hat mit einem so hohen ISO in der Dämmerung fotografiert, dass der schwarze Hintergrund plötzlich aussieht wie eine Ameisenfarm.

Worauf musst Du also achten? Im Grunde ist Tageslicht eine der besten Lichtquellen für die perfekte Ausleuchtung. Fotografiere Deine frisch gebackenen Kekse am besten direkt auf der Fensterbank, oder auf einem Tisch vor dem Fenster bei Tageslicht. Wenn Du draußen Fotos machst, dann vermeide es möglichst  Fotos in der prallen Sonne zu machen. Besser ist hier tatsächlich der Schatten. Denn dann hast Du auch keine unschönen Schatten im Gesicht oder keine unschönen Falten um die Augen, weil Du diese zu sehr zusammenkneifen musst.

Ist es zu spät am Tag, um auf Tageslicht zurückzugreifen, empfehle ich Dir die folgenden zwei Möglichkeiten:

Mit einer günstigen Softbox hast Du immer perfektes Licht zu Hause – egal zu welcher Tageszeit. Und zusammen mit einem Reflektor oder einer einfachen Styroporplatte gegenüber der Softbox kannst Du Dein Motiv auch gleichmäßig ausleuchten. Machst Du viele Aufnahmen von dem neuesten Makeup, das Du gerade aufgetragen hast, rate ich Dir etwas Geld in ein Ringlicht zu investieren. Damit bist Du perfekt ausgeleuchtet und hast dazu noch dieses Strahlen in den Augen…

Lightbox

 

Nachbearbeitung

Und dann gibt es abschließend noch diesen Tipp, mit dem Du so viel mehr aus Deinen Fotos herausholen kannst. Die Nachbearbeitung!

Von vielen wird dieser Punkt vernachlässigt, dabei kannst Du ganz einfach mit ein paar simplen Klicks Dein Foto in 5 Minuten optimieren. Das geht entweder mit einer Software wie Adobe Lightroom, oder auch ganz einfach online über ein kostenloses Programm wie Sumopaint. Du kannst auch Photoshop Express nutzen, oder diverse andere Programme, in denen Du die Helligkeit, Kontrast und die Farben noch etwas korrigieren kannst. Glaub mir – das macht einen großen Unterschied aus:

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So, das waren meine 7 Tipps für Dich, wie Du bessere Fotos für Deinen Blog machen kannst. Konnte ich Dir damit weiterhelfen? Dann freue ich mich über einen Kommentar von Dir unten – vielleicht sogar mit einer Verlinkung zu Deinem Blog? Oder schreib mir doch einfach eine kurze Mail – gerne auch wenn Du weitere Fragen zu einem der Themen hast.

 

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Comments ( 8 )

  • Caro

    Hi
    Super Beitrag, ich würde allerdings noch gerne wissen, wie die optimale Größe für Bilder im Blog sein sollen.
    Und wie mache ich das am Besten? Also wieviel Pixel sind da gut?
    Lg Caro von: http://kreacaro.blogspot.de/

    • Nina

      Hallo Caro,
      das ist eine gute Frage und füllt denke ich auch nochmal einen kompletten Blogpost :-). Grob zusammengefasst bearbeite ich meine Fotos immer in Photoshop, damit die längste Seite nicht größer als 1200 Pixel ist. Dann als JPG exportieren und eine Komprimierung wählen, bei der die Fotos noch gut aussehen. Danach haben meinen Fotos eine Dateigröße bis maximal 150 kb. Besser ist es, wenn die Fotos noch kleiner sind – denn Google mag es nicht, wenn Deine Seite wegen großer Fotos zu lange zum Laden braucht.

      Ich hoffe, das hilft Dir schon mal für’s Erste. Ich werde nochmal genauer darüber berichten.

      Übrigens find ich Deinen Blog echt super :-). Da sind so viele schöne Artikel drauf – muss da gleich mal etwas mehr lesen und mich durchklicken ^_^.

      Liebe Grüße
      Nina

  • Nancy

    Hallo Nina,
    Vielen lieben dank für die super Erklärung. Ich habe zwar (meiner Meinung nach :D) schon ein großen Fortschritt gemacht was meine Fotos betrifft. Aber trotzdem bin ich immer noch sehr unzufrieden. Ich finde die Fotos immer zu dunkel und mit der deko, dem Hintergrund etc. komme ich auch noch nicht so zurecht. Ich habe eine Nikon D3200 und arbeite auch mit photoshop. Bin aber Anfänger 😉
    Softboxen zu bestellen habe ich mir auch schon überlegt, da ich bei mir irgendwie immer so schlechtes Licht habe. Und jetzt um die Jahreszeit ist es auch immer so dunkel.
    Das mit dem Baumarkt ist eine super Idee, darauf wäre ich gar nicht gekommen.
    Und ja pinterest… Hatte mich dort angemeldet, aber kam da gar nicht klar. Vllt versuche ich es ja nochmal 🙂 denn dort Ideen zu sammeln ist auch eine super Idee.

    Ganz liebe grüße
    Nancy 🙂

    http://www.miss-buttercake.blogspot.de

    • Nina

      Hallo Nancy,
      Du hast ja wirklich schon tolle Fotos auf Deinem Blog – und vor allem die Foto-Motive sind der Hammer :-). Falls Dir Deine Fotos immer noch etwas zu dunkel sind, hilft es auch extrem viel die Fotos leicht zu bearbeiten und dann z.B. die Belichtung etwas zu erhöhen. Dann sehen die Fotos gleich noch appetitlicher aus :-). Muss gleich mal bei Dir weitersuchen – das sind ja wirklich jede Menge tolle Rezepte…

      Liebe Grüße
      Nina

  • Angelika

    Das ist ja ein sehr interessanter Artikel! Mir fehlt es schlichtweg an Dekoration und Ideen… Die Lichtquelle habe ich inzwischen .. nur die Hinter- und Untergründe fehlen einfach.. vielleicht gehe ich doch mal im Baumarkt stöbern 🙂 Mit Pinterest komme ich nicht so sehr zurecht.. LG Angelika von http://www.angiesbeautyzone.blogpost.de

    • Nina

      Und konntest Du im Baumarkt etwas Inspiration finden? Ich könnte mich da immer pleite kaufen vor lauter toller Ideen. So viele Tapeten, Pvc-Böden oder auch Fliesen und Stoffe die man verwenden kann… 🙂

  • Gaby

    Hallo, bin gerade zufällig auf deinen Farbsalat gestoßen und habe mich gleich für den newsletter angemeldet. Denn wie du schon sagst, es ist immer noch Luft nach oben. Lieben Gruß von Gaby von https://zeigdochmal.wordpress.com

  • Annika von Bloxbook

    Liebe Nina,
    das sind ja richtig coole Tipps für uns Blogger. Erst die richtigen Fotos lsssen einen guten Blogbeitrag erst perfekt werden.
    Ich hab mich auch direkt mal für den Newsletter eingetragen und werde dein kostenloses eBook auch bei Bloxbook vorstellen.
    LG Annika

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