4 Tipps für gute und günstige Objektive

4 Tipps für gute und günstige Objektive

 

 

In gute Objektive investierst Du immer mal wieder. Das Problem ist nur, dass Du dabei eine ganze Menge Geld loswerden kannst. Klar kann man sich für wenig Geld einfach mal ein Objektiv raussuchen – aber je nachdem fährt man mit der „Geiz ist Geil“ Mentalität nicht so gut. Du merkst dann doch ziemlich schnell, dass die ganz günstigen Objektive einfach nicht die Qualität abliefern, die Du Dir erwartest. Also ist es so wie mit guten Klamotten: Man gibt lieber etwas mehr Geld aus, um etwas qualitativ Gutes zu bekommen, damit man nicht zweimal kaufen muss…

Aber wie kommt man nun an erstklassige Objektive, ohne dabei arm zu werden?

Dazu habe ich für Dich 5 Tipps zusammengefasst, die Dir helfen, mit wenig(er) Geld an die Objektive zu kommen, von denen Du sonst nur geträumt hast.

 

1) Leihe Dir das Objektiv aus

Ja, ganz simpel… Wenn Du Freunde hast, die selber fotografieren, und am besten mit dem gleichen System wie Du, dann frag doch einfach mal, ob Du ein Objektiv von denen nicht mal ausleihen kannst. Fragen kostet nichts und wenn Du gut damit umgegangen bist, bekommst Du es auch später vielleicht wieder ausgeliehen. Es sei aber darauf hingewiesen, dass für solche Fälle eine Privathaftpflicht sehr nützlich sein kann, falls doch mal was an das geliehene Objektiv drangekommen ist…

Oder was ich auch immer gerne mache: Ich gehe mit Freunden und Bekannten auf einen gemeinsamen Fotowalk oder verabrede mich zu einem gemeinsamen Shooting. Dann hat man schnell mal die Gelegenheit das Canon Objektiv (oder Nikon, Sigma, Zeiss, …) von jemand anderes ausprobieren zu können.

Falls Du außerdem ein Fotogeschäft Deines Vertrauens hast, und Du dort regelmäßiger Kunde bist, kannst Du durchaus auch mal dort vorsichtig anfragen, ob man nicht ein Objektiv für ein paar Test-Fotos ausleihen könnte. Je nachdem wie kulant das Geschäft ist – und Du es nicht mit den Anfragen übertreibst, kannst Du hier durchaus Erfolg haben.

 

Günstige Canon Objektive

 

2) Miete ein Objektiv

Wenn Du Deinen kompletten Freundeskreis schon durch hast und Du sonst auch keine verleihfreudigen Bekannten für das nächste Sigma-Objektiv zum Testen findest, dann sind vielleicht die professionellen Verleihdienste da draußen etwas für Dich. Hier kann man einfach gegen ein paar Euronen einige Objektive ausleihen und über einen frei festlegbare Zeitraum testen. Über die folgenden Anbieter kannst Du Objektive für Deine DSLR mieten. Du findest dort die üblichen Canon oder Nikon Objektive. Es sind durchaus auch Objektive anderer Anbieter zu finden. Schau einfach mal bei AC-Foto, Zoom Rental oder bei Objektiv-Verleih.de vorbei. Und sogar Sigma selber bietet einen Mietservice für die eigenen Objektive an. Also warum nicht einfach einmal mieten?

 

3) Kaufe gebraucht

Die Option auf die ich gerne zurückgreife: gebrauchtes Zubehör kaufen. Ich habe z.B. meine Canon 650D gebraucht gekauft. Bei dem gleichen Anbieter würde ich jederzeit bei den Objektiven zugreifen. Und zwar habe ich bei As Good As New gekauft. Die Preise sind dort meiner Meinung vollkommen ok und man bekommt geprüfte und überholte Ware, auf die auch noch 30 Monate Garantie gegeben wird. Und es gibt vor allem auch Objektive der anderen Hersteller. Z.B. sind auch Tokina oder Tamron Objektive dort zu finden. Find ich super. Da das Angebot ständig wechselt, lohnt es sich regelmäßig reinzuschauen, ob das gesuchte Objekt(iv) der Begierde auch gerade vorrätig ist.

Verschiedene Kamera-Händler bieten übrigens auch gebrauchte Produkte an. Der Weg zum lokalen Händler lohnt sich also auch durchaus.

 

4) Es muss nicht immer die teuerste Marke sein

Es gibt so viele verschiedene Objektive – da müssen es nicht immer die Kracher von Canon oder Nikon sein. Warum also nicht mal ein Walimax Fisheye Objektiv kaufen, mit dem scheinbar die meisten Käufer absolut zufrieden sind? Klar gibt es hier und da Einschränkungen – aber braucht man z.B. den xten Stabilisator oder Autofokus im Objektiv, wenn es für Deine Fotos auch super mit manuellem Fokus geht? Wenn ich mir da die Preisspannen anschauen, dann kommt das denke ich schon auf einen Versuch an. Man sollte jedoch immer vor einem Kauf prüfen, wie die allgemeine Käufermeinung zu dem jeweiligen Produkt ist. So kann man gut einschätzen, ob sich der Kauf für einen lohnt oder eher nicht. Also mach Dich schlau, welche Alternative die richtigen für Dich sind und trau Dich außerhalb der üblichen Marken zu kaufen.

 

 

Abschließend möchte ich Dir noch sagen, dass Du beim Objektivkauf am besten klein anfängst. Es muss nicht immer alles sofort in Deiner Kameratasche sein. Ich verwende z.B. fast ausschließlich meine 50mm Festbrennweite von Canon. Die war im Grunde auch recht erschwinglich. Was ich an dieser Brennweite so liebe kannst Du im Übrigen hier nachlesen.

Wenn Du dann irgendwann beschließt, Dir etwas Neues zuzulegen, dann teste es vorher. Miete es und finde erst einmal heraus, ob das neue Objektiv wirklich der goldene Gral ist, den Du Dir erhoffst. Und wenn Du dann Deinen Wunschkandidaten erkoren hast, gibt es durchaus Wege, wie Du günstiger an die gewünschte Linse kommst.

 

Hast Du auch bereits Erfahrungen mit gebrauchten Objektiven, oder auch der Miete gemacht? Dann teile unten in den Kommentaren Deine bisherigen Erfahrungen und Geheimtipps. 

 

 

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Comments ( 2 )

  • Danke, dass du mich an As Good As New erinnerst. War irgendwann schonmal bei denen gelandet, hatte sie aber wieder vergessen. Da werde ich mal schauen, wenn ich mir demnächst endlich eine neue Kamera zulegen will 🙂

    • Nina

      Ich schau auch immer bei denen vorbei :-). Ich finde es super, dass die so lange Garantie geben. Das lohnt sich dann echt.

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